„Ich bin Rennrodler.“
Das wäre sicher ein hübscher Gesprächseinstieg auf Partys, nimmt mir aber leider keiner ab.

Deshalb hier ein paar Infos zu meinem Werdegang. Ich denke zudem ernsthaft über eine Karriere als Baseball-Batter bei den New York Mets nach. Echt.

Geschrieben und gegründet:
Neben der Arbeit als freier Journalist in New York bin ich Tow-Knight-Fellow im 2014er-Jahrgang „Entrepreneurial Journalism“ an der City University New York. In dem Programm unter Studiengangsleiter Jeff Jarvis gründet jeder Teilnehmer sein eigenes Start-up im Journalismus. Meins heißt achdarumgehts.de und ist ein Erklärformat, das mit kurzen animierten Videos den Hintergrund von Nachrichten erläutert. Darüber hinaus besuchen wir die hottesten Firmen an der Ostküste (Facebook, Twitter, NY Times, HuffPo, Kickstarter, Mashable, Buzzfeed, etc. – ich sitz jedes Mal dort wie das größte Kind und bin ganz angeregt) und dürfen jede Menge großartige Vorträge an der Uni hören. Das alles ist ziemlich aufregend: Sollten Sie mich mal auf der Straße treffen, lassen Sie uns über diese Projekte reden.

Promoviert:
Darüber, wie Unternehmen und Organisationen das Bild von sich in der Öffentlichkeit besser steuern können. Heißt „Reputationsorientiertes Themen- und Issues-Management. Konzeption, Regelbetrieb, Weiterentwicklung“ und der dazugehörige Titel ist seit Dezember 2011 in trockenen Tüchern. Sieht aber vor meinem Namen außer bei Mails mit dem Kundenservice von Fluggesellschaften (don’t get me started!) komisch aus.

Studiert:
Diplom-Journalismus in Hohenheim mit Abschluss 2007, Diplom-BWL im ersten Leben an der Berufsakademie und bei DaimlerChrysler mit Abschluss 2004. Währenddessen unter anderem gearbeitet in Südafrika, Rom, Hamburg und Berlin. Ja, Hamburg gehört vor Berlin.

Beschäftigt:
Neben dem, was sich hier in den Einzelseiten herumtreibt, war ich nach dem ersten Studium bei Daimler im After-Sales-Bereich für Mercedes-Benz Pkw als Bereichsleitungsassistent („Referent“ sagen die cool Kids heutzutage, glaube ich). Dort habe ich alles gemacht, von Folienfee für Vorstandspräsentationen bis zu Artikeln für eine Mitarbeiterzeitung. War alles gut.

Gelernt:
Jede Menge Weiterbildungsgedängel genossen, aber natürlich ist das Leben die beste Schule, haha. Wenn es ein Motto sein darf, dann am Ehesten: „Ändern oder Fresse halten“, die harte Stuttgart-West-Version von „Love it, Change it or Leave it“.

Gesprochen:
Nun, Englisch ja sowieso, Französisch und Italienisch reichen für fluffige Abendgespräche und Lob für freundliche Hotelangestellte im Urlaub und Schwedisch-Grundlagen genügen für großes phonetisches Amüsement und das Verstehen schwedischer Eurovisions-Vorentscheidungen („Melodi ot-ta, tiu poäng“). Ansonsten noch ein paar Brocken Spanisch sowie Türkisch und Isländisch auf meiner „Irgendwann mal“-Liste.

Unterstützt:
Mein Karma versuche ich mit Mitgliedschaften bei Ärzte ohne Grenzen, Reporter ohne Grenzen und Amnesty auszugleichen. Darüberhinaus noch fein: das empfehlenswerte Netzwerk jungejournalisten.de.

Und all das wird demnächst auch nochmal hübsch verlinkt.
Wer mehr wissen möchte: info (at) christianfahrenbach (punto) de.